Vita
1962 geb. in Hamm / Westf.
1981 Abitur, Fabrikarbeit am Fließband bei Hella – Autozubehör, Entstehung einiger Miniaturskulpturen aus Elektroschrott
1982 Heirat, Geburt der ersten Tochter
1983 – 85 Studium der Erziehungswissenschaften, FU Hagen, ohne Abschluss
1986 Geburt der zweiten Tochter
1993 Einrichtung einer Keramik-Kunstwerkstatt in Dorsten und autodidaktische Weiterbildung in keramischen Aufbautechniken
1995 Teilnahme am Kurs „Anatomische Bildhauerei“ der Universität Duisburg bei dem Bildhauer Holger Schmidt
1996 Teilnahme an einer Gemeinschaftsausstellung in der Galerie Maria Kohl in Darmstadt
2000 – 2007 Aufbau und Leitung eines Computerfachgeschäftes gemeinsam mit meinem Mann
2008 Berufliche Neuorientierung, gemeinsamer Umzug nach Hamburg, Psychologie-Studium an der FU Hagen
seit 2009 Tätigkeit als ehrenamtliche Sterbebegleiterin, Weiterentwicklung meiner Kollagen
In der Dorstener Kunstwerkstatt entstanden zunächst realistische, später zunehmend abstrakte figurative Skulpturen.
Im Jahr 2000 entwarf ich die ersten Kollagen, die ich seither stets weiterentwickelte.
Immer mehr faszinieren mich die kleinen Details, die belanglosen Nebensächlichkeiten, an denen wir meist vorbei schauen, da uns das Große, Imposante eher ins Auge springt.
Dabei sind es die winzigen Details, die das Große erst großartig machen. Was ist nun eigentlich wichtig? Und wer weiß, was wirklich von Wert ist? Wann wird etwas völlig Belangloses eigentlich bedeutungsvoll? Und wann wird etwas Bedeutungsvolles belanglos?
Lang, lang ist es her: In einer ganz frühen Phase habe ich Elektroschrott künstlerisch verarbeitet. Naja, vielleicht war das noch gar kein Schrott, bis es mir unter die Finger geriet und weiter verarbeitet wurde. Hier ein kleines Miniaturfahrrad. Aus zwei Kondensatoren und Lötdraht gelötet, Länge ca. 3 cm. Also nur für sehr kleine Personen geeignet!
Zwillingsforschung mal anders: In den 1990er Jahren sind in meiner damaligen Keramikwerkstatt einige “Doppelköpfe” entstanden, nachdem ich die Aufbautechnik der Keramik bei Gisela Ostrop erlernt hatte.
Nach einem Anatomie-Kurs 1995 bei dem Bildhauer Holger Schmidt entstanden einige Miniatur-Büsten.
Eine liebe Freundin gab dieser Büste den schönen Titel: “Ungeborenes Kind”. Ich glaube, sie hat genau den richtigen Namen getroffen! Diese kleine Büste mit dem träumenden Blick steht für all meine Ideen, alle meine “ungeborenen Kinder”, die noch zur Welt gebracht werden wollen.
Als hätte ich es geahnt: Diese kleine Zeichnung ist schon vor einigen Jahren entstanden. Ich wusste damals gar nicht, dass ich das selbst bin. Denn einige Zeit später erfolgte der Umzug von Westfalen in den Norden, nach Hamburg. Hallo Elbe! Hallo Nordsee! Hallo Ostsee! Ist eine wunderbarer Ort hier, ich habe eine wunderbare Zeit! Ihr hoffentlich auch!
Die perfekte Welle:
Nachdem ich eine Weile Skulpturen in Keramik gestaltete, folgten ab ca. 2000 “Flickenteppiche des Alltags” auf Papier





2 Kommentare
das Fahrrad würde mir als großes Poster gut gefallen! Sein Schatten ist genau richtig!
Hihi! Der Schatten sieht aus wie der eines echten Fahrrades, gelle?!